Die Zukunft

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What a difference a year makes

Das Jahrzehnt fängt ja sehr interessant an. Natürlich ist es nicht fair, die Situation in England mit der in Syrien oder Libyen zu vergleichen, aber auf einer sehr grundsätzlichen Ebene sehe ich doch einen komplexen Zusammenhang. Schauen wir uns mal an, was sich in letzter Zeit entscheidend geändert hat.

Sozioökonomisch: ansteigende Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise, zunehmende Volatilität der Finanzmärkte, größere Migrationsströme, stärkerer Handlungsdruck auf ständigen Krisen hinterher- hechelnde politische Systeme

Kommunikationsstrukturell: Kometenhafter Aufstieg der sozialen Netzwerke, durchgehende Mobilität der globalen Echtzeit- Massenkommunikation, Heranwachsen einer durch das Web geprägten Generation, erste Vorzeichen eines permanenten „Cyberwar“

Die Zusammenhänge sind sehr vielseitig, die Faktoren beeinflussen sich gegenseitig. Wichtig ist das Ergebnis: Aufstände, Revolutionen, Unruhen und Proteste, jeweils getragen von jungen Leuten, in der gesamten arabischen Welt, halb Europa (inklusive Amoklauf), sogar China und die amerikanische Tea Party kann man mitrechnen.

Und in Deutschland, mittlerweile dem so ziemlich einzigen Land in Europa, das noch halbwegs krisenfest ist, immerhin den „Wutbürger“ und „Facebook-Partys“. Der Vergleich ist gar nicht so unangebracht, wie er im ersten Moment vielleicht erscheint, da die Randbedingungen dieselben sind, das Ergebnis sich aber natürlich primär an der nationalen Situation ausrichtet.
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass dieses Jahrzehnt sehr viel bedeutsamer werden könnte als die beiden zuvor. Die große historische Perspektive ist notorisch schwer auf die Gegenwart anzuwenden, aber sie kann als Erklärungsmuster bisweilen sehr hilfreich sein.

Anschnallen, bitte.
12.8.11 19:15
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lisa / Website (10.2.12 13:45)
Naja,
jetzt 2012 scheint sich nichts wirklich geändert zu haben.
Sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch haben sich die Schranken verstärkt.

Wenn ich nur daran denke wie viele große, bedeutende Firmen dieses Jahr bereits Insolvenz angemeldet haben fragt man sich ob das wirtschaftliche Wachstum nur eine kommunizierte Strategie ist um die Bevölkerung still zu halten.


Danflag / Website (28.1.14 15:47)
2014 wird alles besser, Das können wir uns schon mal so auf die Fahne schreiben.

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